G'Day & Welcome to Australia

7 Monate Abenteuer in Down Under

14März
2014

Return to Queenstown

Nach unserem Ausflug in den Süden verbrachten wir weitere drei Tage in dem schönen Ferienort Queenstown. Am Freitag machten wir uns mit der Gondel auf den Weg Richtung Queenstown Hill. Die Aussicht über die Stadt war von hier oben einfach nur gigantisch. Zudem hatten uns ein "Luge" Ticket gekauft und fuhren mit kettcar- ähnlichen Autos den Berg hinunter was sehr viel Spaß machte. Nach dem unser Ticket aufgebracht war, boebachteten wir die Paraglader welche Richtung Tal segelten und genossen die Aussicht bevor es mit der Gondel wieder zum Fuße des Berges ging.
Durch Zufall trafen wir Bekannte aus unserem Bus, welche uns ans Herz legten einmal "Frisbee-Golf" auszuprobieren. So liehen Nadine,Alex und ich uns eine Frisbee aus und versuchten unser Glück. Anfangs konnte ich mir nicht so richtig vorstellen was Frisbee-Golf sein sollte doch am Ende machte es sehr viel Spaß. Ziel des Spiels war es, die eigene Frisbee mit so wenig wie möglich Würfen in einem 40-110m entferten Korb zu versenken.
Nachdem wir gut 1 1/2 Stunden lang unsere Frisbees durch halb Queenstown geschmissen hatten erreichten wir den 18. Korb und uns mussten unsere erste Frisbee-Golf Session natürlich fotografisch festhalten.

Da gehts Heim : ) Frisbee Golf  

13März
2014

Am Ende der Welt

Unser nächstes Ziel war die schöne Industriestadt Invergargill. Da wir unrsprünglich vorhatten nach Steward Island zu gehen doch die Fähre stolze 130 $ Dollar kostete entschieden wir uns dafür in Invergargill zu übernachten.
Am nächsten Tag besuchten wir das örtliche Museum und machten uns auf zu den Catlins, dem südlichsten Punkt Neuseelands. Bei den Catlins handelte es sich um ein Küstenabschnitt an dem man besonders gut Seelöwen und Pinguine beobachten konnte.
Leider waren keine Delfine zu sehen, was ein Anzeichen dafür war, dass gerade ein Hai in Strandnähe schwamm.
Auf dem Weg zurück nach Queenstown hielten wir in Bluff und sammelten die Leute von Steward Island am Hafen ein. Danach machten wir einen kurzen Abstecher zur "Ankerkette" . Ein maorischer Mythos besagt, dass die Norinsel ein Fisch, die Südinsel ein umgedretes Kanu und Steward Island der Anker des Kanus sei. Aus diesem Grund haben die Kiwis eine riesige Kette als Kunstwerk angebracht , welche in Richtung Steward ISland weist.
Nach einem langem Tag kamen wir letztendlich doch noch in Queenstown an und zum Abschluss gingen wir mit unseren Mitreisenden feiern.
Catlins Seelöwen 18700 km bis nach Hause Ankerkette  

11März
2014

Fjordland Milford Sound

Heute sollte es für uns also nach Milford Sound gehen, einer Fjordlandschaft an der Süd-Westküste Neuseelands. Dazu fuhren wir 300 km nach Westen ans Meer, durch gigantische Berglandschaften bis wir schließlich nach 5 Stunden das Wasser erreichten. Wir buchten eine Bootsfahrt und betrachteten die Berge und zahlreichen Wasserfälle vom Wasser aus. Ab und zu konnte man auch Seelöwen und Pinguine beobachten. Nach zwei Stunden endete unsere Boatcruise und wir machten uns durch die Berge auf den Weg Richtung nächtliche Unterkunft in Gunn's Camp.

Milford Sound Gunn's Camp

08März
2014

Queenstown

Nachdem wir unsere Gletschertour heil überstanden hatten legten wir einen Nachtstopp in Wanaka ein. Da dieser Ort sehr unspektakulär war gibt es hiervon auch keine Bilder Lächelnd Am nächsten Reisetag mussten wir ganze 50 km zurück legen, was uns aber trotzdem 6 Stunden kostete. Wir warteten auf ein paar Leute aus unserem Bus die einen Bungeejump gebucht hatten und schauten währendessen zu wie sich die ganzen Verrückten kopfüber von der Brücke stürzten.

In Queenstown angekommen erkundeten wir die Stadt, schauten uns abends den Sonnenuntergang an und gingen anschließend mit ein paar Freunden feiern. Die restlichen zwei Tage nutzden wir zumausruhen, Blog aktualiesieren und Herr der Ringe Filme anschauen.

  Bungee

06März
2014

Ice Explorer "Franz Josef"

Bei unserem nächsten Stopp handelte es sich um den „Franz Josef Glacier“ welcher sich im gleichnamigen Ort befand. Von dort aus starteten wir unsere Gletschertour. Da es heut zu Tage „anscheinend“ nicht mehr möglich ist den Gletscher aus dem Tal zu besteigen, wurden wir mit einem Helikopter an den unteren Teil des Gletschers geflogen und starteten von dort aus zu Fuß unsere Tour. Ausgestattet mit Gortexkleidung und Spikes kletterten wir in Höhlen und Spalten herum und erkundeten den Gletscher. Es war beeindruckend in so einem riesigen Eiskomplex herum zu laufen. Nach drei Stunden wurden wir zurück ins Tal geflogen. Um wieder etwas aufzutauen bekamen wir freien Eintritt in die „Hot Pools“ und entspannten dort nach unserem kleinen Abenteuertrip.

Gletscher

 

04März
2014

Alles "Pancake"

Nachdem wir den Nationalpark verlassen hatten ging die Reise weiter nach Punakaiki einem kleinen Ort an der Westküste Neuseelands. Dort befinden sich die so genannten Pancake Rocks. Hierbei handelt es sich um große Felsen die auf Grund von Errosion, Wind und Wetter schichtenartige Formen angenommen haben. Die Felsen erinnerten mich sehr an die Great Ocean Road welche wir vor 3 Monaten bereist hatten. Nach unserer Wanderung ging es Richtung Hostel welches eher einem Ferienhaus glich. Mit 6 weiteren Mitreisenden kochten wir zusammen und da zufälligerweise „offizieller Weltpancaketag“ war dürfte es nicht all zu schwer sein zu erraten was auf dem Speiseplan stand Lächelnd 

01März
2014

Abel Tasman aus allen Perspektiven

Auf der Südinsel angekommen brachte uns unser neuer Busfahrer direkt ins Herz des Nationalparks (Marahau) welcher nach dem holländischen Abel Tasman (erster Europäer in Neuseeland) benannt wurde. An unserem ersten Tag im NP machten wir unseren Skydive. Dazu flogen wir auf 13 000 Ft und sprangen mit unseren Instruktor zusammen im Tandem aus dem Flugzeug. Komischerweise war ich kaum nervös, da ich überhaupt nicht realisierte, dass ich gerade wirklich aus einem Flugzeug gesprungen war. Der Blick auf den Nationalpark und vor allem seine Küste waren gigantisch. Nach 10 min (kam mir vor wie 20 sec.) landeten wir wieder am Ausgangspunkt unseres Skydives.
Die folgenden drei Tage war eine 40 km Wanderung durch den Nationalpark geplant. Dazu liehen wir uns ein Zelt, buchten die Campingplätze und ein Wassertaxi, welches uns wieder zurück nach Marahau bringen sollte.
Am Samstag wanderten wir also voll beladen los Richtung Küste. Ab und zu hielten wir an schönen verlassenen Sandstränden und genossen die gigantische Natur, welche uns umgab. Unser erster Nachtstopp war Torrent Bay. Leider mussten wir am zweiten Tag unsere Wanderung abbrechen, da Nadine Knieprobleme bekam. So liefen wir 30 min zurück in Richtung Marahau und nahmen das Wassertaxi zurück zum Hostel.
Keine Sorge, Nadine  geht’s wieder gut (hier einen Gruß an Papa und Mama SchmitzLächelnd) und wir entspannen jetzt die letzten zwei Tage am Strand bevor die Reise weiter geht!

Skydive los gehts Ebbe Wassertaxi

26Februar
2014

Wellington

Es ist einfach unglaublich wie schnell die Zeit vergeht und wir uns jetzt schon seit 2 Wochen in Neuseeland befinden. Wellington sollte also unser letzter Stopp auf der Nordinsel sein. Dort verbrachten wir zwei Tage, in denen wir größtenteils Schlaf nachholten und einen halben Tag im „Te Papa“ (Nationalmuseum) verbrachten. Dieses Museum ist so riesig, dass man sich dort gute drei Tage aufhalten könnte und immer noch etwas Neues finden würde. Eventuell müssen wir ihm bei unserer Rückreise nochmal einen Besuch abstatten. Am 27.2 ging es dann morgens um 8 Uhr mit der Blue Bridge Ferry Richtung Südinsel. Alleine der erste Blick auf die Küste von Picton lies uns leise erahnen  was uns hier erwarten würde. NOCH MEHR UNGLAUBLICH SCHÖNE NATUR !!!
Wir sind dann mal für 5 Tage im Nationalpark wandern : )
Bis die Tage… !

Wellington von oben Te Papa Kiwis

24Februar
2014

Tongariro Crossing

Heute sollte also unser großer Tag sein: 20 km Bergüberquerung des Tongariro National Parks standen bevor. Als wir motiviert aus dem Bus stiegen wurde unsere Laune etwas vom Wetter gedrückt. Es war ziemlich neblig, kalt und regnerisch, sodass wir uns dazu entschieden die Tour auf den kommenden Tag zu verschieben. Wir baten den Busfahrer uns auf die Liste des nächsten Tages zu setzten. Er hieß uns am folgenden Tag um 8:30 Uhr am Abfahrtsort zu sein. Den restlichen Tag verbrachten wir mit einer kleinen Wanderung unterhalb Mount Duuns , einem aktiven Vulkan der zum Tongariro Crossing gehörte.
Am folgenden Tag war das Wetter einfach nur gigantisch. Keine einzige Wolke war am tief blauen Himmel zu sehen und wir freuten uns über unsere Entscheidung die Tour verschoben zu haben. Um 8:20 Uhr standen wir „pünktlich“ am Pick Up Point. Eine etwas verwirrte Frau fragte aus wen oder was wir warten, denn der Shuttle Bus wäre gerade eben abgefahren. Sauer und enttäuscht über die wiederholte Unfähigkeit unseres tollen Busunternehmens Stray waren wir nun ziemlich ratlos wie wir zum 20 km entfernten Anfang des Alpine Crossings kommen sollten.
Eine nette Dame namens Tracy , welche unsere unglückliche Lage mitbekam, nahm uns ein Stück in die Richtung des National Parks mit und zeigte uns ein Infozentrum wo wir ein Shuttleticket für den Bus kaufen konnten. Als wir gerade 20$ pro Nase zahlen wollten zog Nadine eine auseinander gerissenen 50$ Schein aus ihrer Tasche. Da ich leider nur 30$ und keinen Geldbeutel dabei hatte reichte das Geld nicht für den Shuttle Bus. Wir standen kurz vor einen Nervenzusammenbruch weil einfach nichts klappen wollte. Zum Glück tauschte ein netter älterer Mann Nadines Schein gegen einen ganzen aus, was bedeutete, dass wir endlich unsere Tour antreten konnten.
Erleichtert kamen wir am Anfang des National Parks an. Am Anfang hatte man das Gefühl man sein Teil einer Karavane, weil so viele Menschen diesen Walk liefen. Als es dann zwei Stunden Berg auf ging splitteten sich die Gruppen und wir konnten endlich unser eigenes Tempo laufen. Der Weg nach oben war sehr anstrengend und als wir nach 2 Stunden die Spitze von Mount Duun erreichten wurden wir mit einem absolut gigantischen Blick belohnt. Zu unserer Rechten sahen wir ein Kraterloch, welches blutrot schimmerte und zu unserer Linken drei türkisene Seen die wie gemalt aussahen.
An den drei Seen vorbei ging es zum Blue Lake der oberhalb der anderen Kraterseen lag. Als wir diesen passierten, befanden wir uns schon auf dem Abstieg. Zudem bot sich ein Bild welches schlicht und einfach wie eine Filmkulisse aussah. Berge, blaue Seen und grüne Landschaft. Ich konnte meinen Augen nicht trauen und musste mir immer wieder einreden, dass dieser Anblick real war.
Nach 20 km Wanderung und schweren Beinen erreichten wir nach gut 6 Stunden den Carpark, wo wir auch auf unsere neue Straygruppe stießen und fuhren mit dann letzt endlich doch noch mit UNSEREM Shuttlebus zurück.
Wenn Ich die Bilder im Nachhinein anschaue, kann ich immer noch nicht glauben was Ich gestern erlebt habe. An diesen Tag werde ich noch lange zurück denken !!!

Aufstieg

21Februar
2014

Geburtstag mal "anders"

Alleine die Tatsache, dass ich meinen 20. Geburtstag am schönsten Ende der Welt verbringen durfte machte ihn zu etwas ganz besonderem. Meine bezaubernde Mitreisende Nadine überraschte mich nachts um 12 mit einem „Tim Tam Kuchen“ und einer schönen Silberkette die ich zwei Tage zu vor im Schaufenster bewundert hatte.

Nach ein paar Stunden Schlaf ging unsere Reise nach 6 Tagen Aufenthalt in Rotorua endlich weiter zu Lake Aniwhenua, einem Maori-Reservat, in welchem wir die kommende Nacht verbrachten. Der Stammesälteste, Maurice, führte uns durchs Reservat, erzählte uns über seine Vorfahren und welche Bedeutung die Aalzucht in Lake Aniwhenua für seinen Stamm hatte. Es war interessant zu hören wie die Maoris damals lebten, welche Rituale sie praktizierten und wie der Einklang mit der Natur eine große Rolle für sie spielte.
Als wir in unserer Unterkunft direkt am See ankamen, lernten Nadine und ich wie man aus speziellem Flachs Armbänder flechten konnte. Danach gab es mit Kaba und Keksen einen kleinen „Geburtstagskaffe“ direkt am See. Wie für mich bestellt, gab es heute ein „maori“ Festmahl , genannt „hangi“. Das „hangi“ besteht aus Fleisch jeglicher Art und wird 2 ½ Stunden in einem Erdloch geräuchert. Das Essen konnte nicht besser schmecken und als Höhepunkt gab es sogar einen Kuchen als Nachtisch. Bis oben hin vollgestopft saßen wir bis spät in die Nacht draußen auf der Terrasse und hörten Maurice beim Geschichten erzählen zu.
Diesen „etwas anderen“ Geburtstag werde ich so schnell nicht vergessen!

 

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